| Abteilung | Automobile |
| ID: | 24902571 |
| Katalog-Nummer | 08-08027 |
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| Auktionsjahr | 2015 |
| Zuschlagsdatum | 2015-08-28 |
| Deutsche Beschreibung | Renault 4CV, EZ 01.1956, Laufleistung 84.123km (abgel. Tacho), 15 KW/ 21 PS, 3 Gang Schaltgetriebe, lindgrün, Stoff grau, Sternfelgen, Radio (Funktion nicht geprüft), Unbedenklichkeitsbescheinigung und Musterbriefzur H-Zulassung liegen vor, Classic Data Gutachten von 07.2015 mit dem Gesamtzustand 3+liegt vor Fahrgestellnummer: 2319790 Typenhistorie: Offiziell präsentiert wurde das Fahrzeug im Oktober 1946 auf dem Pariser Autosalon. Die Bezeichnung 4CV steht, wie beim Citroen 2CV für die französische Steuerklasse "CV". Der 4CV hat wie der VW-Käfer einen Heckmotor und Heckantrieb, anders als dieser aber keinenluftgekühlten Boxer-, sondern einen wassergekühlten 4-Zylinder-Reihenmotor. DieserMotor des Typs "Ventoux", war eigens neu entwickelt worden. Die Serienproduktion begann 1947 im Renault- Werk Billancourt bei Paris und lief bis 1961. Insgesamt wurden 1,1 Millionen 4CV gebaut. Zusammen mit dem Citroen 2CV avancierte der Renault 4CV zur französischen Variante des "Volkswagens". Beide waren einfache Konstruktionen, die in den 1950er-Jahren die Massen in Frankreich motorisierten. Sie hattensogar- im Gegensatz zum Volkswagen vier Türen.Alle waren an der B-Säule angeschlagen, daher hatte er vorne sogenannte Selbstmördertüren. Der Spitzname "Cremeschnittchen" stammte ursprünglich aus dem Saarland, wo bis 1959 eine Zollunion mit Frankreich bestand und das Fahrzeug etwa 3/4 aller Zulassungen ausmachte.Fahrzeuge aus der Bundesrepublik Deutschland hätten verzollt werden müssen. Der "Kattschewo" (quatre chevaux; dt. 4 PS) hatte von 1948 an serienmäßig Gürtelreifen (Michelin X). Während des Produktionszeitraumswurde der Wagen nur wenig verändert, so gab es1955 ein anderes Armaturenbrett, die Motorleistung wurde von 17 PS (13 kW) auf 19,5PS (14 kW) erhöht und ein Anlasser mit Magnetschalter eingebaut. 1957 wurden die charakteristischen "Sternfelgen" (jantes étoiles) zugunsten herkömmlicher Stahlscheibenräder aufgegeben Der Motor des Wagens mit dreifach gelagerter Kurbelwelle, hängenden Ventilen, seitlich hocheingebauter, über ein Zwischenzahnrad angetriebener Nockenwelle, Graugussblock mit nassen Laufbuchsen und Aluminiumzylinderkopf war ein wassergekühlten 4-Zylinder- Reihenmotor, der aus 741 cm³ Hubraum 21 PS (15,4 kW) bei 4000/min leistete. Das Getriebe liegt vor der Hinterachse in einem gemeinsamen Gehäuse mit dem Differential. Von dort wird die Kraft über pendelnde Halbachsen auf die Hinterräder übertragen. Die Vorderräder sind einzeln an Doppelquerlenkern aufgehängt und haben eine Zahnstangenlenkung. Rundum gibt es hydraulischbetätigte Trommelbremsen. |
| Englische Beschreibung | Renault 4CV, EZ 01.1956, Laufleistung 84.123km (abgel. Tacho), 15 KW/ 21 PS, 3 Gang Schaltgetriebe, lindgrün, Stoff grau, Sternfelgen, Radio (Funktion nicht geprüft), Unbedenklichkeitsbescheinigung und Musterbriefzur H-Zulassung liegen vor, Classic Data Gutachten von 07.2015 mit dem Gesamtzustand 3+liegt vor Fahrgestellnummer: 2319790 Typenhistorie: Offiziell präsentiert wurde das Fahrzeug im Oktober 1946 auf dem Pariser Autosalon. Die Bezeichnung 4CV steht, wie beim Citroen 2CV für die französische Steuerklasse "CV". Der 4CV hat wie der VW-Käfer einen Heckmotor und Heckantrieb, anders als dieser aber keinenluftgekühlten Boxer-, sondern einen wassergekühlten 4-Zylinder-Reihenmotor. DieserMotor des Typs "Ventoux", war eigens neu entwickelt worden. Die Serienproduktion begann 1947 im Renault- Werk Billancourt bei Paris und lief bis 1961. Insgesamt wurden 1,1 Millionen 4CV gebaut. Zusammen mit dem Citroen 2CV avancierte der Renault 4CV zur französischen Variante des "Volkswagens". Beide waren einfache Konstruktionen, die in den 1950er-Jahren die Massen in Frankreich motorisierten. Sie hattensogar- im Gegensatz zum Volkswagen vier Türen.Alle waren an der B-Säule angeschlagen, daher hatte er vorne sogenannte Selbstmördertüren. Der Spitzname "Cremeschnittchen" stammte ursprünglich aus dem Saarland, wo bis 1959 eine Zollunion mit Frankreich bestand und das Fahrzeug etwa 3/4 aller Zulassungen ausmachte.Fahrzeuge aus der Bundesrepublik Deutschland hätten verzollt werden müssen. Der "Kattschewo" (quatre chevaux; dt. 4 PS) hatte von 1948 an serienmäßig Gürtelreifen (Michelin X). Während des Produktionszeitraumswurde der Wagen nur wenig verändert, so gab es1955 ein anderes Armaturenbrett, die Motorleistung wurde von 17 PS (13 kW) auf 19,5PS (14 kW) erhöht und ein Anlasser mit Magnetschalter eingebaut. 1957 wurden die charakteristischen "Sternfelgen" (jantes étoiles) zugunsten herkömmlicher Stahlscheibenräder aufgegeben Der Motor des Wagens mit dreifach gelagerter Kurbelwelle, hängenden Ventilen, seitlich hocheingebauter, über ein Zwischenzahnrad angetriebener Nockenwelle, Graugussblock mit nassen Laufbuchsen und Aluminiumzylinderkopf war ein wassergekühlten 4-Zylinder- Reihenmotor, der aus 741 cm³ Hubraum 21 PS (15,4 kW) bei 4000/min leistete. Das Getriebe liegt vor der Hinterachse in einem gemeinsamen Gehäuse mit dem Differential. Von dort wird die Kraft über pendelnde Halbachsen auf die Hinterräder übertragen. Die Vorderräder sind einzeln an Doppelquerlenkern aufgehängt und haben eine Zahnstangenlenkung. Rundum gibt es hydraulischbetätigte Trommelbremsen. |