| Abteilung | Automobile |
| ID: | 24912086 |
| Katalog-Nummer | 08-08021 |
| Zuschlag | Die Preisanzeige benötigt Login und Newsletter-Bestellung |
| Auktionsjahr | 2015 |
| Zuschlagsdatum | - |
| Deutsche Beschreibung | Goggomobil T250 Coupe, EZ 03.1959, Laufleistung 91.365 km abgelesen, H-Zulassung,10 KW/ 13,6 PS, Schaltgetriebe, rot mit weißemDach, Kunstleder rot, Classic Data Gutachten von 08.2015 liegt vor Fahrgestellnummer: 02130765 Typenhistorie: Mitte der fünfziger Jahre brachte ein süddeutscher Landmaschinen-Unternehmer mit demGoggomobil ein gewagtes Minimalauto-Konzept auf den Markt, welches der erfolgreichste Kleinstwagen der Geschichte werden sollte. Das Goggomobil als Auto zu bezeichnen ist gewagt. Eigentlich ist es ein Kabinenroller, der wie ein Auto aussieht. So viel zur Erfolgsstrategie: Das Ding aus Dingolfing war ein faszinierend passgenauer Pflasterstein in einer Lücke, die sich auf dem Weg zur Volksmotorisierung aufgetan hatte. Es hatte vier gleichspurige Räder (anders als die BMW Isetta mit der hinteren schmalen Spur), eine Rundum-Stahlkarosserie (Lloyd etwa verwendete kunststoffbeschichtetes Sperrholz), ein festesBlechdach (im Gegensatz zum Messerschmitt- Kabinenroller mit seiner Plexiglas-Kuppel) undÖldruck- statt der Seilzugbremsen wie die Standardausführung des VW-Käfer. Verglichen mit dem 30-PS-Volkswagen war das Goggomobil jedoch höchst bescheiden motorisiert. Das Modell T250 hatte einen Viertelliter- Zweitakt-Motor mit 13,6 PS im Heck, zudem weder vorne noch hinten einen Kofferraum, dafür aber Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Das Urmodell des Goggomobils war noch ein Minimalauto ohne jeglichen Komfort. So gabes erst 1957 einen zweiten Scheibenwischer undKurbel- statt Schiebefenster. Seit diesem Jahrwurden neben dem 250-cm³-Motor auch Motoren mit 300 und 400 cm³ geliefert. Ab 1964 waren die Türen vorn und nicht mehr an der B-Säule (sogenannte Selbstmördertüren) angeschlagen. Neben der Limousine wurde von 1957 bis 1969 eine Coupe-Variante unter der Bezeichnung TS angeboten, ein Zweisitzer mit zwei zusätzlichen Not- bzw. Kindersitzen und Panorama-Heckscheibe. Eine technische Besonderheit dieses Fahrzeugs war die von Getrag hergestellte halbautomatische, elektromagnetisch betätigte Vorwählschaltung mit einem wenige Zentimeter großen Schalthebelam Armaturenbrett und einem weiterhin mechanisch betätigten Kupplungspedal, um die Gänge ein- und ausrücken zu lassen (auf Wunschdann auch in der Limousine erhältlich). |
| Englische Beschreibung | Goggomobil T250 Coupe, EZ 03.1959, Laufleistung 91.365 km abgelesen, H-Zulassung,10 KW/ 13,6 PS, Schaltgetriebe, rot mit weißemDach, Kunstleder rot, Classic Data Gutachten von 08.2015 liegt vor Fahrgestellnummer: 02130765 Typenhistorie: Mitte der fünfziger Jahre brachte ein süddeutscher Landmaschinen-Unternehmer mit demGoggomobil ein gewagtes Minimalauto-Konzept auf den Markt, welches der erfolgreichste Kleinstwagen der Geschichte werden sollte. Das Goggomobil als Auto zu bezeichnen ist gewagt. Eigentlich ist es ein Kabinenroller, der wie ein Auto aussieht. So viel zur Erfolgsstrategie: Das Ding aus Dingolfing war ein faszinierend passgenauer Pflasterstein in einer Lücke, die sich auf dem Weg zur Volksmotorisierung aufgetan hatte. Es hatte vier gleichspurige Räder (anders als die BMW Isetta mit der hinteren schmalen Spur), eine Rundum-Stahlkarosserie (Lloyd etwa verwendete kunststoffbeschichtetes Sperrholz), ein festesBlechdach (im Gegensatz zum Messerschmitt- Kabinenroller mit seiner Plexiglas-Kuppel) undÖldruck- statt der Seilzugbremsen wie die Standardausführung des VW-Käfer. Verglichen mit dem 30-PS-Volkswagen war das Goggomobil jedoch höchst bescheiden motorisiert. Das Modell T250 hatte einen Viertelliter- Zweitakt-Motor mit 13,6 PS im Heck, zudem weder vorne noch hinten einen Kofferraum, dafür aber Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Das Urmodell des Goggomobils war noch ein Minimalauto ohne jeglichen Komfort. So gabes erst 1957 einen zweiten Scheibenwischer undKurbel- statt Schiebefenster. Seit diesem Jahrwurden neben dem 250-cm³-Motor auch Motoren mit 300 und 400 cm³ geliefert. Ab 1964 waren die Türen vorn und nicht mehr an der B-Säule (sogenannte Selbstmördertüren) angeschlagen. Neben der Limousine wurde von 1957 bis 1969 eine Coupe-Variante unter der Bezeichnung TS angeboten, ein Zweisitzer mit zwei zusätzlichen Not- bzw. Kindersitzen und Panorama-Heckscheibe. Eine technische Besonderheit dieses Fahrzeugs war die von Getrag hergestellte halbautomatische, elektromagnetisch betätigte Vorwählschaltung mit einem wenige Zentimeter großen Schalthebelam Armaturenbrett und einem weiterhin mechanisch betätigten Kupplungspedal, um die Gänge ein- und ausrücken zu lassen (auf Wunschdann auch in der Limousine erhältlich). |