| Abteilung | Automobile |
| ID: | 24913575 |
| Katalog-Nummer | 08-08029 |
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| Auktionsjahr | 2015 |
| Zuschlagsdatum | 2015-09-03 |
| Deutsche Beschreibung | Porsche 356 B Coupe, EZ 07.1962, Laufleistung 39.292 km abgelesen, 44 KW/ 60 PS, Schaltgetriebe, rubinrot, Kunstleder beige, ehemals USA, Fahrzeug wurde komplett überarbeitet, Classic Data Gutachten liegt vor Fahrgestellnummer: 210714 Typenhistorie: Der Porsche 356 ist das erste Serienmodell vonPorsche. Grundlage war 1948 der von Ferry Porsche initiierte "Porsche Nr. 1", ein zweisitziger Mittelmotorroadster mit Rohrrahmen und einem auf 26 kW (35 PS) gesteigerten 1,1-Liter-VW-Motor. Als "Geburtstag" des Porsche 356 gilt der 7. Juli 1948, an dem der erste Testbericht über ein Porsche-Coupé erschien. Im April 1965 endete die Produktion der Baureihe 356. Es wurden 76.302 Wagen gebaut. In Serie ging der Porsche356 mit geänderten Rahmen und einem Heckmotor statt des ursprünglichen Mittelmotorkonzeptes.Die ersten 50 Wagen mit Aluminiumkarosserie wurden in Handarbeit in Gmünd in Kärnten gebaut, wohin Porsche gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ausgewichen war. 1950 zog Porsche nach Stuttgart-Zuffenhausen zurück. Die Produktion wurde in Räumen der KarosseriewerkeReutter aufgenommen, die bereits Ende 1949 denAuftrag erhalten hatten, 500 Stahlkarosserien zu fertigen. Die ersten Porsche 356 enthieltenviele Serienteile von VW, wie Getriebe, Bremsen und den leistungsgesteigerten 4- Zylinder-Boxermotor mit jetzt 29 kW (40 PS). 1950 kamen ein 1,3-Liter-Motor sowie Duplexbremsen vorn dazu. Während seiner Produktionszeit verbesserte Porsche den Typ 356 immer weiter, behielt aber typische Merkmale wie die für Porsche patentierte und vom VW Käfer bekannte vordere Kurbellenkerachse sowie die an Längsschubstreben geführte hintere Pendelachsemit Drehstabfedern bei. Die Motoren basierten zwar immer auf dem VW-Original, wurden aber stetig weiterentwickelt. 1959-1963: 356 B Der Porsche 356 wurde von Herbst 1959 bis 1963als Coupé, Cabriolet/Hardtop und Roadster produziert (der Roadster als Nachfolger des Convertible D). Ab 1960 produzierte Karmann inOsnabrück außerdem den "Hardtop" mit fest aufgeschweißtem Dach, der sich vom "klassischen" Porsche-Coupé durch eine abgesetzte Dachlinie (fast wie ein Stufenheck), schmale B-Säulen sowie ein großesHeckfenster unterschied und dem Cabriolet- Hardtop ähnelte. Die Produktion des Roadsters,den zuletzt D'leteren in Brüssel fertigte, wurde 1962 eingestellt. Vom A-Modell unterschied sich der 356 B in erster Linie durch höher eingesetzte Scheinwerfer und eine dadurch vorn weniger gerundete Linie der Kotflügel. Die Stoßstangenwurden ebenfalls höher angebracht, was in der Frontschürze Lufteinlässe für die neuen Leichtmetall-Trommelbremsen ermöglichte. In die Radkappen war das Porsche-Wappen eingeprägt. Super 90 und Carrera erhielten eine Ausgleichsfeder an der Hinterachse, die das weniger belastete kurveninnere Rad mit derKraft des belasteten Rades an den Boden drückte, um das Übersteuern (Ausbrechen des Hecks bei schneller Kurvenfahrt) zu verringern. Für das Modelljahr 1962 erfuhr der356 B u. a. folgende Änderungen: Motordeckel mit zwei Lufteintrittsgittern, vorderer bzw. Kofferraumdeckel mit fast geradlinigem Abschluss, Tankeinfüllstutzen außen unter einer Klappe auf dem rechten vorderen Kotflügel, flacherer Tank zugunsten eines größeren Kofferraums. |
| Englische Beschreibung | Porsche 356 B Coupe, EZ 07.1962, Laufleistung 39.292 km abgelesen, 44 KW/ 60 PS, Schaltgetriebe, rubinrot, Kunstleder beige, ehemals USA, Fahrzeug wurde komplett überarbeitet, Classic Data Gutachten liegt vor Fahrgestellnummer: 210714 Typenhistorie: Der Porsche 356 ist das erste Serienmodell vonPorsche. Grundlage war 1948 der von Ferry Porsche initiierte "Porsche Nr. 1", ein zweisitziger Mittelmotorroadster mit Rohrrahmen und einem auf 26 kW (35 PS) gesteigerten 1,1-Liter-VW-Motor. Als "Geburtstag" des Porsche 356 gilt der 7. Juli 1948, an dem der erste Testbericht über ein Porsche-Coupé erschien. Im April 1965 endete die Produktion der Baureihe 356. Es wurden 76.302 Wagen gebaut. In Serie ging der Porsche356 mit geänderten Rahmen und einem Heckmotor statt des ursprünglichen Mittelmotorkonzeptes.Die ersten 50 Wagen mit Aluminiumkarosserie wurden in Handarbeit in Gmünd in Kärnten gebaut, wohin Porsche gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ausgewichen war. 1950 zog Porsche nach Stuttgart-Zuffenhausen zurück. Die Produktion wurde in Räumen der KarosseriewerkeReutter aufgenommen, die bereits Ende 1949 denAuftrag erhalten hatten, 500 Stahlkarosserien zu fertigen. Die ersten Porsche 356 enthieltenviele Serienteile von VW, wie Getriebe, Bremsen und den leistungsgesteigerten 4- Zylinder-Boxermotor mit jetzt 29 kW (40 PS). 1950 kamen ein 1,3-Liter-Motor sowie Duplexbremsen vorn dazu. Während seiner Produktionszeit verbesserte Porsche den Typ 356 immer weiter, behielt aber typische Merkmale wie die für Porsche patentierte und vom VW Käfer bekannte vordere Kurbellenkerachse sowie die an Längsschubstreben geführte hintere Pendelachsemit Drehstabfedern bei. Die Motoren basierten zwar immer auf dem VW-Original, wurden aber stetig weiterentwickelt. 1959-1963: 356 B Der Porsche 356 wurde von Herbst 1959 bis 1963als Coupé, Cabriolet/Hardtop und Roadster produziert (der Roadster als Nachfolger des Convertible D). Ab 1960 produzierte Karmann inOsnabrück außerdem den "Hardtop" mit fest aufgeschweißtem Dach, der sich vom "klassischen" Porsche-Coupé durch eine abgesetzte Dachlinie (fast wie ein Stufenheck), schmale B-Säulen sowie ein großesHeckfenster unterschied und dem Cabriolet- Hardtop ähnelte. Die Produktion des Roadsters,den zuletzt D'leteren in Brüssel fertigte, wurde 1962 eingestellt. Vom A-Modell unterschied sich der 356 B in erster Linie durch höher eingesetzte Scheinwerfer und eine dadurch vorn weniger gerundete Linie der Kotflügel. Die Stoßstangenwurden ebenfalls höher angebracht, was in der Frontschürze Lufteinlässe für die neuen Leichtmetall-Trommelbremsen ermöglichte. In die Radkappen war das Porsche-Wappen eingeprägt. Super 90 und Carrera erhielten eine Ausgleichsfeder an der Hinterachse, die das weniger belastete kurveninnere Rad mit derKraft des belasteten Rades an den Boden drückte, um das Übersteuern (Ausbrechen des Hecks bei schneller Kurvenfahrt) zu verringern. Für das Modelljahr 1962 erfuhr der356 B u. a. folgende Änderungen: Motordeckel mit zwei Lufteintrittsgittern, vorderer bzw. Kofferraumdeckel mit fast geradlinigem Abschluss, Tankeinfüllstutzen außen unter einer Klappe auf dem rechten vorderen Kotflügel, flacherer Tank zugunsten eines größeren Kofferraums. |